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Was ist Short Selling?

New York Stock Exchange
Bild von skeeze auf Pixabay

Kategorie: Allgemein

Dienste:

26.03.2020

Short Selling, oder Leerverkäufe auf Deutsch, beschreibt im Handel eine Methode bei der auf fallende Kurse eines Unternehmens spekuliert wird und demnach entgegen dem Trend. Es werden demnach die Aktien gekauft, dessen Kurse sinken oder in naher Zukunft sinken werden.

Wie funktioniert das Short Selling?

Auf dem Markt gibt es drei unterschiedliche Arten von Investoren, die Leerverkäufe tätigen:

  • Private Investoren: Diese Art Investoren tätigen Short Selling mittels Makler, um dadurch eine Absicherung vor dem Risiko eines Verlusts anderer Positionen zu erhalten oder für eine Spekulation auf einen bestimmten Kurs am Markt.

  • Große Institutionen: Diese Investoren handeln meist mit einer Vielzahl von Wertpapieren, wodurch das mit dem Short Selling verbundene Risiko Teil ihrer Handelsstrategie wird.

  • Hedgefonds-Manager: Für Hedgefonds-Manager dienen Leerverkäufe als eine Absicherung.

Du hast generell nur dann die Möglichkeit Leerkäufe zu tätigen, wenn an der Börse ein Aktionär entsprechend seine Wertpapiere verleihen möchte. Dafür werden meist Gebühren verlangt, die dann durch den Makler vom Kunden erhoben werden. Ein gutes Beispiel für "Aktienverleiher"‘ wären die Rentenfonds. Aktionäre können somit aus ihren langfristigen Anlagen Gewinne erzielen.

Mögliche Beschränkungen

Beim Shorten gibt es einige Beschränkungen, die du kennen musst, bevor du dir ein Handelsprofil anlegst.

Kapitalmaßnahmen

Wenn du beim Handel Dividendenzahlungen von Wertpapieren erwartest, wirst du enttäuscht werden, da du hierbei auf Aktien spekulierst, die dir zu keinem Zeitpunkt gehören. Auch während des Handels verbleiben sie im Besitz des Verleihers. Du musst demnach die Dividenden, die während der Zeit, in der du den Handel durchgeführt hast, ausgeschüttet worden sind, an den Verleiher zahlen. Bei anderen Kapitalmaßnahmen, wie beispielsweise der Aktienteilung, gehören die Short-Positionen dir.

Unbegrenztes Risiko

Beim Shorten auf der Börse gibt es prinzipiell keine Grenze, was die Höhe des Betrags betrifft, den du verlieren könntest, da steigende Kurse immer weiter steigen könnten. Es wäre somit vorteilhaft, deiner Position eine Stop-Loss hinzuzufügen. Auf diese Weise erhältst du beim Trading eine Absicherung, sodass der Verlust nicht bis ins Unendliche steigt.

Keine Leerverkäufe

Es kann manchmal sein, dass Leerverkäufe nicht möglich sind. Ein Beispiel dafür wäre, wenn ein Leerverkauf von einer großen Menge an Wertpapieren in einem bestimmten Sektor stattfinden würde. Für diesen Sektor würde die große Menge an Leerverkäufen schlecht aussehen, da dies für Investoren ein Zeichen sein könnte, dass der Aktienpreis sinkt. Diese würden dann ihre Aktien verkaufen, was zu einem tatsächlichen Verlust des Wertes der Wertpapiere führen würde.

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Statistik: Monatliche Entwicklung des DAX von März 2019 bis März 2020* | Statista
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Wie lassen sich Aktien an der Börse shorten?

Für den Leerverkauf stehen dir zwei Möglichkeiten zur Verfügung: mittels Makler oder mit CFDs.

Durch einen Makler

Beim Tätigen eines Leerverkaufs durch einen Makler, verkauft dieser in deinem Namen das Anlagegut und schreibt dir anschließend die Gewinne gut. Bei Schließung des Handels musst du das Anlagegut zurückkaufen und es dann entsprechend dem Makler zurückgeben. Wenn der Preis fällt, ist es für dich positiv, da das Anlagegut günstiger wird und du demnach ein Gewinn machst. Falls der Preis steigt, machst du entsprechend Verlust. Generell lassen Märkte die Haltung einer Short-Position so lange zu, wie du möchtest. Eine Ausnahme besteht dann, wenn "Verleiher‘" die Aktien zurückfordern.

Mit CFDs

Bei dem Handel mit CFDs schließt du einen Vertrag ab. Ein Vorteil bei diesem Handel ist, dass du einfach Leerverkäufe tätigen kannst und zudem von sowohl fallenden als auch steigenden Preisen profitierst.

Wieso sollte man Leerverkäufe tätigen?

Die Märkte sind unvorhersehbar, sodass Preise steigen und fallen können. Der Leerverkauf bietet den Vorteil, dass du handeln kannst, unabhängig davon, in welche Richtung der Preis geht. Mit Leerverkäufen kannst du dann auf dem Markt spekulieren, wenn du der Meinung bist, dass der Wert der Aktie fällt. Demnach machst du beim Trading auf dem Baissemarkt mit einem negativen Trend Gewinn. Aktionäre von Leerverkäufen halten auf dem Markt somit Ausschau nach sinkenden Werten eines Unternehmens, die beispielsweise auf wirtschaftlichen Ereignisse oder finanzieller Probleme beruhen, die veröffentlicht worden sind.

Short Selling ist auch dann vorteilhaft, möchte man ein Portfolio oder eine Anlage absichern. Diese Methode wird als Hedging bezeichnet. Dies ermöglicht es dir dein Risiko zu minimieren. Dies ist vergleichbar mit einer Versicherungspolice. Der Unterschied zur gewöhnlichen Spekulation besteht beim Hedging darin, dass du die Absicht hast, das Risiko zu reduzieren und es nicht zu erhöhen.

Beispiele für Short Selling

Nehmen wir an, eine Aktie eines Unternehmens hat einen Wert von 30 Euro. Du bist der Ansicht, dass die Aktie an Wert verlieren wird und entscheidest dich demnach für einen Leerverkauf. Du würdest dir dann beispielsweise 100 Aktien von einem Makler ausleihen und diese auf dem freien Markt verkaufen. Nun gehen wir davon aus, dass deine Vermutung richtig war und der Kurs dieser Aktie auf einen Wert von 10 Euro fällt. Du würdest daraufhin deine Short-Position schließen und die 100 Aktien zurückkaufen, jedoch nur noch für 10 Euro das Stück.

Du hast die Wertpapiere demnach insgesamt für 300 Euro verkauft und kaufst sie für 100 Euro zurück, was einen Gewinn von 200 Euro macht.

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