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Altersarmut in Deutschland: Was dagegen tun?

Altersarmut
Bildquelle: Alexas_Fotos auf Pixabay

Kategorie: Allgemein

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02.04.2020

In Deutschland, wie auf der ganzen Welt, wächst die Anzahl der alten Menschen. Grund hierfür ist vor allem die bessere medizinische Versorgung und die allgemeinen Lebensumstände. Diese sorgen dafür, dass der Mensch, insofern ihn keine Schicksalsschläge treffen, oftmals über 80 Jahre alt wird. Dies sorgt dafür, dass die Gesellschaft in den kommenden Generationen immer älter wird. Gleichzeitig steigt auch die Altersarmut in Deutschland an. Denn die Menschen können von ihren Renten zumeist nicht mehr leben. Die allgemeinen Ausgaben wie Miete, Strom, Lebensmittel und weitere Aspekte steigen weiter an, während Renten gleich bleiben, gekürzt werden oder nur minimal erhöht werden. Es fällt vielen Leuten schwer, heute von ihrer Rente zu leben. So müssen viele ältere Menschen ihr Hab und Gut verkaufen, um über die Runden zu kommen. Viele verkaufen sogar ihr Eigenheim und entschließen sich dazu, freiwillig in ein Altenheim zu ziehen, wo ihre Ausgaben wesentlich geringer sind, auch wenn sie in dieser Hinsicht viele ihrer Freiheiten aufgeben. Ein weiteres Problem der aktuell älteren Generationen ist die zunehmende Digitalisierung, welche in unserer heutigen Zeit zwar unbedingt von Nöten ist, alten Menschen aber Kopfzerbrechen verursachen kann. Nicht jeder ist fit, wenn es um Online-Angelegenheiten geht. Dennoch muss man heute viele Formulare und andere wichtige Sachen online ausfüllen und einsenden. Das stellt alte Menschen oftmals vor eine große Hürde. Ihre Selbstständigkeit wird dadurch stark eingeschränkt. Aber in diesem Artikel soll es vor allem um den finanziellen Aspekt gehen. Was können ältere Leute in Deutschland tun, um gegen die Altersarmut anzukommen?

Statistik: Entwicklung der Lebenserwartung bei Geburt in Deutschland nach Geschlecht in den Jahren von 1950 bis 2060 (in Jahren) | Statista
Bildquelle: Statista.com 2019

Der deutsche Staat bietet viele Hilfen an

Obwohl wir uns gerne beschweren, dass Menschen mit geringem Einkommen oder ältere Menschen in unserem Land im Stich gelassen werden, so trifft dies nicht wirklich zu. Tatsache ist, dass es in Deutschland zahlreiche Wege und Möglichkeiten gibt, wie man sich finanzielle Unterstützung sichern kann. So kann man Gelder wie das Wohngeld beantragen. Aber auch private Organisationen oder Vereine können eine Stütze bieten. Bei der Tafel kann man sich zum Beispiel preiswert Lebensmittel besorgen und in Missionen erhält man andere Gegenstände, welche im Alltag wichtig sind. Dazu gehört zum Beispiel Kleidung für den Winter oder neue Schuhe. Zu diesen Einrichtungen zu gehen, macht vielleicht etwas Überwindung von Nöten, aber es ist keine Schande, diese Hilfen anzunehmen. Viele Menschen in Deutschland sind auf solche Hilfen angewiesen und sie werden auch geboten. Jedoch muss man bereit sein, diese Hilfen anzunehmen! 

Bildquelle: Rürup Kommission

Erklärung: Die Rürup-Kommission hat in ihrem Bericht klar die Entwicklung aufgezeigt. Wo im Jahr 2000 noch im Schnitt 4,13 Arbeitnehmer für die Rente eines Empfängers aufgekommen sind, so sind dies aktuell "nur" noch 2,87 Arbeitnehmer und im Jahre 2040 dann nur noch 1,9 Personen. Natürlich wäre ein guter Weg, die Renten zu erhöhen, aber dies ist ein schwieriger Punkt, denn wenn man bedenkt, wie viele ältere Menschen das Land in ein paar Jahren haben wird, so muss dieses Geld auch irgendwo herkommen. Zum Glück gibt es zahlreiche Einrichtungen, in denen oftmals freiwillige Helfer ihre Zeit nutzen, um anderen Menschen zu helfen.

Einen Job für einen Rentner finden

Rentner werden von niemandem mehr eingestellt? Das stimmt nicht. Tatsächlich sind Arbeitskräfte mit Erfahrung so gefragt wie selten zuvor. Natürlich kann es schwer sein, eine ähnliche Stelle zu finden, wie man sie vor dem Rentenalter hatte, aber viele Unternehmen sind auf der Suche nach erfahrenen Arbeitskräften. Diese haben unter anderem den Vorteil, dass sie mitten im Leben stehen und in der Regel auch keine Familienplanung mehr haben. Daher sind sie auch zeitlich flexibel einsetzbar und vielleicht auch bereit, Nachtschichten zu übernehmen oder am Wochenende zu arbeiten. Solche Kräfte sind immer gesucht. Manche Unternehmen schreiben Stellen speziell für Rentner aus. Auch, wenn es nur eine 450 Euro-Anstellung oder ein Minijob ist, so können diese Einnahmen gut dazu beitragen, dass man sich ein besseres Leben im Alter gestalten kann. Muss man heute also bis ins hohe Alter hinein arbeiten? Die Zukunft wird wohl in diese Richtung verlaufen. Eine Rente wie man sie noch vor 10-20 Jahren gekannt hat, ist in der Zukunft kaum noch vorstellbar. Sie könnte zum Luxus für solche Menschen werden, die es sich leisten können. Junge Generationen, welche bereits heute leben, könnten bereits eine Zukunft haben, in welcher keine Rente mehr in Aussicht gestellt wird. Umso wichtiger könnte es werden, eine Arbeit zu finden, die man wirklich gerne macht.

Als Rentner Weiterbildungen machen

Auch als Rentner ist man immer noch in der Lage, Weiterbildungen zu machen. Diese können in der Tat dabei helfen, den Horizont zu erweitern und neue Dinge zu lernen. Heute ist es gar in, dass viele Rentner noch einmal ein Studium beginnen. Einfach, um noch einmal etwas Neues zu lernen. Dies ist natürlich eine gute Einstellung. Wer jedoch nicht studieren will, kann auch Kurse an Abendschulen belegen. In Volkshochschulen gibt es Seminare wie etwas Sprachkurse oder Computerkurse. Neue Sprachen oder den Umgang mit dem PC zu erlernen, kann in der heutigen Zeit sehr wertvoll sein. Auf diese Art erhält man die Chance auf ein zweites Berufsleben. Man hält sich aber auch mental fit und sorgt dafür, dass man auch im Alter noch neue Erkenntnisse erhalten kann.

Häufige Gründe für die Altersarmut

Trotz aller Möglichkeiten, welche Rentner heute haben, ist die Altersarmut nicht zu verleugnen. Viele ältere Menschen in unserem Land leiden an Armut und haben sogar ihr Zuhause verloren. Aber was sind die Gründe dafür? Nun, meist hängt dies von dem individuellen Schicksal ab. Viele Menschen versäumen, für das Alter finanziell vorzusorgen. Sie legen sich keinen Notgroschen zur Seite und wenn dann einmal das Alter einbricht, reicht die staatliche Rente nicht. Heute ist es enorm wichtig, dass man neben der staatlichen Rentenversicherung auch noch privat Maßnahmen unternimmt, um im Alter finanziell gesund zu leben. Oftmals führen auch Mieterhöhungen dazu, dass die Menschen ihren Alltag nicht mehr finanzieren können. Hohe Mieten können mit der heutigen Rente in vielen Fällen nicht mehr gedeckt werden. Und da man zudem noch weitere Ausgaben hat, ist dies eine wahrliche Schuldenfalle. Diese kann sogar dazu führen, dass man sein Heim verkaufen muss. Schulden sind ein häufiger Fall für Altersarmut. Nicht selten führt ein hoher Lebensstil zu diesen. Auch Scheidungen können für solche Schicksale verantwortlich sein.

Was junge Generationen tun können?

Natürlich können auch die jungen Generationen etwas gegen die Altersarmut tun. Denn eines Tages könnten auch diese darunter leiden. Das sollte man bedenken und das tun auch viele der jüngeren Leute. Wenn man in dieser Richtung etwas bewirken will, kann man zum Beispiel den Weg in die Politik suchen. Hier kann man in der Tat etwas bewirken, indem man mithilft, die Gesetze zu gestalten und sich für die Zukunft der älteren Menschen einsetzt. Man kann zudem Chancen schaffen, welche es Unternehmern interessanter macht, Rentner einzustellen. Dadurch kann man älteren Leuten die Möglichkeit bieten, zumindest auf 450 Euro Basis zu arbeiten und den Rest des Tages die Rente zu genießen.

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