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Gerichtentscheidung: Bitcoin im Wert von 730 Millionen Euro auf dem Müll - und dort bleiben sie auch

Symbolbild Müllkippe
Bild: Pixabay

Kategorie: Allgemein

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04.04.2025

Erinnert Ihr Euch noch an den Mann aus England, der behauptete, im Jahr 2013 eine Festplatte mit 8000 Einheiten Bitcoin versehentlich entsorgt zu haben? Die Festplatte landete auf der örtlichen Mülldeponie und aufgrund des hohen Wertes der Kryptowährung, welcher sich inzwischen ergeben hat, versucht der Herr seit Jahren aktiv, Zugang zu der Müllaufbewahrungsfläche zu bekommen, um die Suche nach seiner verschollenen Festplatte zu starten. Die Auffindung der Festplatte wäre gewiss lohnenswert, denn die rund 8000 Coins darauf hätten heute einen Wert von ungefähr 730 Millionen Euro. Kein Wunder, dass der Engländer alles daran setzt, Zugang zur Deponie zu erhalten. Dieser wurde ihm nun aber vor Gericht verwehrt und damit scheinen die 8000 Coins für immer im Nirgendwo zu bleiben.

Gerichtsfall zum Thema Bitcoin erlangt weltweit Medieninteresse

Ja, unsere Stammleser werden sich an diesen Fall bestimmt erinnern, denn wir haben vor geraumer Zeit darüber berichtet und nun geht der Rechtsstreit in die nächste Runde. Hierbei hat der Kläger jedoch einen mächtigen Dämpfer erfahren, denn so wie es den Anschein hat, sind seine Chancen, an die Festplatte zu kommen, gegen 0 gesunken. Der High-Court-Richter Andrew Keyser hat die Entscheidung getroffen, dass zwischen dem Zeitpunkt des Verlustes der Festplatte bis hin zur Klage zu viel Zeit vergangen sei. Darüber hinaus wies er darauf hin, dass die Klage vor Gericht ohnehin keine realistischen Aussichten auf einen Erfolg zugunsten des Klägers hätte.

Wir wollen bemerken, dass seit dem Jahr 2013 auf der Mülldeponie ohnehin einiges passiert sein dürfte und es wohl am heutigen Tage unrealistisch ist, die Festplatte überhaupt noch vorfinden zu können. Über den Zustand der Festplatte nach gut 12 Jahren auf dem Müll und der Aussetzung der Witterungen wollen wir gar nicht nachdenken. Daher stellt sich die Frage, ob sich der ehemalige Besitzer der Festplatte überhaupt noch Gedanken darum machen sollte. Gut: Potenzielle 730 Millionen Euro sind gewiss ein Argument, welches sehr dringlich zur Suche motiviert. Das können wir verstehen, der Stadtrat von Newport aber weniger. Denn mit diesem hat es der Mann nun aufgenommen.

Bitcoin Schatz: Stadtrat von Newport lehnt Suchanfragen nach der Festplatte seit Jahren ab

Es ist verständlich, dass der Mann in den vergangenen Jahren mehrfach bei der Stadt Newport anfragte, ob er die Genehmigung bekäme, auf der Mülldeponie nach seiner Festplatte zu suchen. Jede seiner Anfragen wurde vom Stadtrat von Newport allerdings abgelehnt. Natürlich lieferte der Stadtrat auch die entsprechenden Gründe:

  • Die Suche nach der Festplatte mit Bitcoin wäre mit hohen Kosten verbunden
  • Es bestehe auf der Mülldeponie eine Gefahr für die Menschen, welche sich an der Suche beteiligen
  • Eine Suchaktion auf der Deponie könnte die Umwelt schädigen

Außerdem bringt der Stadtrat einen weiteren Punkt an. Durch die Entsorgung der Festplatte ist der Mann nicht mehr deren Eigentümer und hat somit kein Recht darauf, diese wieder in Besitz zu nehmen. Diese 4 Gründe sorgen dafür, dass der Mann wahrscheinlich keine Aussicht mehr darauf hat, seine 8000 Coins nach all der langen Zeit wiederzusehen.

Verschollener Bitcoin Schatz in Englands Müll: Die Suche wird weitergehen

Nun hat der Mann vor dem High Court, dem Obersten Gericht für England und Wales, eine Niederlage erlitten. Es stellt sich die Frage, ob er sich damit zufriedengibt oder er weitere Bemühungen anstellt, nach fast 12 Jahren an seinen Bitcoin Schatz zu kommen. Aufgrund des Umstandes, dass er so lange versucht hat, seine Suche starten zu dürfen und der Tatsache, dass er mit dem Fund auf einen Schlag fast Milliardär werden könnte, wird er bestimmt nicht aufgeben. Der Brite wird demnach höchstwahrscheinlich weitere Versuche unternehmen, an seine Festplatte zu gelangen.

Bitcoin auf dem Müll oder verlorener Zugangscode: Unzählige Coins warten auf ihre Besitzer

Der Mann in Großbritannien ist mit seinem Leiden keineswegs alleine, denn die Nachrichten rund um Kryptowährungen weisen immer wieder Fälle von Menschen vor, welche den Zugang zu ihrem Vermögen verloren haben. Im Falle des Briten handelt es sich um eine aussichtslose Situation und wir denken, es wird für ihn äußerst schwer werden, noch einmal an seine Festplatte zu kommen. Obendrauf muss er hoffen, dass sie noch intakt ist. Wie ärgerlich wäre es, nach all den Jahren die Festplatte in die Finger zu bekommen, nur um dann festzustellen, dass sie defekt ist und die Bitcoin für immer verschwunden sind.

Wir erinnern uns aber auch an Fälle, bei denen die Besitzer von USB-Sticks oder anderen Datenaufbewahrungsmedien ihren Zugangscode vergessen haben und daher nicht mehr an ihre Bitcoin kommen. Dumm gelaufen? Schon, aber man versetze sich in die Situation hinein zu wissen, man hat im Grunde genommen ein Vermögen zu Hause liegen, aber man kommt nicht heran. Wer den Code zu oft falsch eingibt, könnte die Inhalte auf den Datenträgern dauerhaft löschen. Ein riskantes Spiel und daher sind einige Besitzer dieser versperrten Bitcoin Schätze inzwischen dazu übergegangen, ein Honorar zu versprechen, wenn es jemandem gelingt, eine sichere Methode vorzustellen, wie man an die gelagerten Kryptos kommen kann.

Bitte Festplatten mit Bitcoins nicht wegwerfen und auch Zugangscodes nicht vergessen 

Zwei Ratschläge, die ein wenig unnötig erscheinen, aber es ist tatsächlich so, dass die Kryptowährungs News in den letzten Jahren immer wieder solche Meldungen hervorgebracht haben. Tatsache ist vermutlich auch, dass viele Menschen gerade in der Anfangszeit der digitalen Coins Investments gemacht haben, aber damals noch nicht absehen konnten, welches Steigerungspotenzial die Kurse innehaben. Inzwischen ist vor allem der Bitcoin Kurs in die Höhe geschossen und wer früh in den Coin investiert hat, der traf in der Tat eine gute Entscheidung. Heute sind die Coins ein Vermögen wert und wer sie über die gesamten Jahre unberührt gelassen hat, der kann sie nun auf Wunsch für viel Geld verkaufen.

Generell gilt, wer seine digitalen Coins auf medialen Aufbewahrungsgeräten speichert, der sollte diese gut schützen und sich natürlich auch den Zugangscode merken. Den Code könnte man als Absicherung auch in ein Bankschließfach geben oder bei einem Anwalt hinterlegen. Auf diese Weise hat man eine Absicherung, sollte der Code dann doch mal vergessen werden. Besser doppelt absichern, als sich hinterher zu ärgern, dass man nicht mehr an die wertvollen Kryptos kommt.

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